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Refraktor

Bei Refraktoren wird durch eine oder mehrere Linsen vorne am Tubusrohr das Licht gesammelt und in den Okularauszug am anderen Ende des Rohres gebündelt.
Vorteile: man erhält, verglichen mit gleich großen Spiegelteleskopen, schärfere Sternabbildungen und sieht mehr Details auf Planeten.
Nachteile: Refraktoren sind sehr teuer und daher nur bis ca. 12 Zoll ( 1 Zoll = 1" = 2,5cm) in Amateurkreisen erhältlich. Ein Top-Refraktor von 12 Zoll kostet etwa das zehnfache eines gleichgroßen Newton und benötigt dazu noch eine wesentlich stabilere, teurere Montierung. Refraktoren haben dennoch ihre Einsatzgebiete, auf denen sie unvergleichliche Leistungen bringen (hochvergrößerte Sonnen- u. Planetenbeobachtung, bzw. Fotografie, detaillierte CCD-Aufnahmen, Astrofotografie sehr großer Himmelsareale).






Reflektor

Bei Reflektoren wird mittels eines Spiegels (Hauptspiegel) im hinteren Ende des Tubusrohres Licht gesammelt und gebündelt, dann auf einen kleineren Spiegel (Sekundärspiegel) im vorderen Tubusbereich reflektiert. Dieser reflektiert es weiter zum Okularauszug.

2 Bauarten: Newton und Schmidt-Cassegrain (Maksutov)

Vorteile: Spiegel zu schleifen ist wesentlich billiger als Linsen herzustellen. Daher sind Reflektoren sehr preisgünstig

Nachteile: Durch Brechungseffekte am Sekundärspiegel und dessen Halterungen, sowie durch Lichtverluste bei der Reflektion und Abschattung (Obstruktion) der Hauptoptik durch den Sekundärspiegel, wird das Bild unschärfer und nicht so brilliant wie bei einem gleich großen Refraktor.





Letzte Aktualisierung:  13.02.2004 20:29
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